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13
Oktober
2008
15:10
Kategorie:

Es heisst, wenn man nach Indien reist, bekommt man bei der Ankunft erstmal einen Kulturschock. Es ist so… ein bisschen. Es ist eine völlig andere Welt gegenüber der unseren und sogar im Vergleich zu China ist hier einiges noch krasser. Was sofort auffällt, ist das extreme Aufeinandertreffen von Bettelarm und Reich. Alles dicht an dicht und es entsteht aber der Eindruck, dass jeder den anderen in Ruhe lässt und es aktzetiert, wie es ist.

Hier in Pune, ca. 120km südöstlich von Mumbai (füher Bombay) finden gerade die Commonwealth Youth Games statt. Alles läuft ziemlich chaotisch ab und die Italiener und Griechen sind harmlos im Gegensatz zu den Indern, denn hier können “…in 10 Minuten…” eine Stunde bis 2 Tage sein. An flüssiges Arbeiten ist also nicht zu denken. Dazu fällt ständig der Strom aus, was hier aber völlig normal ist.

Der Verkehr ist das reinste Chaos. Jeder fährt wie er will, aus einer zweispurgen Strasse wird locker mal eine 6-spurige gemacht. Fussgänger, Fahrad- und Motorradfahrer sind hier die unterste Kaste des Strassenverkehrs. Die Devise heisst nicht nach hinten oder in den Rückspiegel schauen, möglichst dicht auf- oder am anderen vorbeifahren und dabei hupen bis man Blasen an den Händen kriegt. Verkehrsregeln gibt es wohl nur wenige. An roten Ampeln wird manchmal mal gehalten, manchmal auch nicht. Der für den gemeinen Mitteleuropäer sowieso schon ungewohnte Linksverkehr, wird auch mal zum Rechtsverkehr, Kreuzungen werden kreuz und quer überfahren, alles, egal ob Fussgänger – Fussgängerwege gibt es oft nicht -, Kühe, Hunde oder Fahrzeuge bewegt sich auf der Strasse und trotzdem gibt es kaum Unfälle. …ok, ab und zu sieht man einen toten Hund. Sind wohl die Verlierer hier. Das System ist für Aussenstehende nicht durchschaubar, aber es funktioniert trotzdem… irgendwie.

Leider ist neben der Arbeit wieder nur wenig Zeit mal ein kleines Stück Indien abseits der täglichen Autoroute zum Stadion anzuschauen. Aber ein paar Eindrücke gab es dann doch. Leider lassen sich diese nur schwer beschreiben, denn jeder sollte dies einmal selber sehen, hören, riechen und schmecken.

Wasserschöpfen. Wenns hier mal regnet, was es täglich einmal tut, kann auch mal etwas mehr runter kommen und dann kann der eh schon nicht sehr schöne Rasen im Stadion schon mal überschwemmen und wird dann per Hand wieder trockengelegt.Alles wirkt etwas improvisiert. McDonalds-Zelt im Pune Sports Complex.gleiche neben McDonalds war eine Banktypischer Wassertankwagen, die LKW's sind in Indien alle ziemlich bunt und geschmücktZu fünft auf dem Motorrad. Man sieht hier desöfteren mehr als nur 2 Personen auf einem Motorrad und natürlich meistens auch ohne Helm.Auf der 0,5 bis 1,5 stündogen Fahrt vom Hotel zum Stadion gab eine Panne. Das Rad war in 15 min. gewechselt. Kurz danach hatte wir noch einen Unfall mit einem Mopedfahrer. Die Sache wurde in 2 min. polizeilich geklärt, der Mopedfaqhrer war schuld!dreckige FüsseDie dreirädrigen untermotorisierten Rikschas, die hier als Taxis fungieren und eigentlich 3-4 Personen incl. Fahrer ausgelegt sind, sind oft auch mit fünf oder sechs Fahrgästen belegt. An kleinen Bergen kann dann der kleine Mopedmotor auch schon mal zu schwach sein, so dass die Passagiere dann auch mal mit anschieben müssen.Eine dieser Rikscha-Taxis von innen, sehr spartanisch ausgestattet. Bei einer Fahrt zu einem Einheimischenmarkt haben uns die geschäftstüchtigen Taxifahrer gleich mal mehr als das 10-fache des normalen Fahrpreises abgenommen. Gut bei umgerechnet ca. 1,50€ für eine 3km-Fahrt statt 0,12 Cent tuts nicht wirklich wehFrisörBananenbabyeiner der vielen Dieselaggregate im Pune Sportscomplex nebem dem TrafohausNachruf: Hier ruht L.T. Cable. Sein Leben was voller Energie.Telefon in der Lobby unseres HotelsStarsse mit unserem HotelImbiss in der Nähe des HotelsStadion Pune aussenStadion Pune innennach dem Essen gab es immer kleine Teller mit Katzenstreu drauf, sah zumindest so aus. Es waren aber glasierte Anissamen und sie waren süss schmechten nach Minze und Anis und sollte bewirken, dass man mit einem frischen Gechmack im Mund aus einem Restaurant geht.

28
August
2008
18:08
Kategorie:

Und nun sind sie auch schon wieder rum die Olympischen Spiele in Peking. Viele stressige, lange Arbeitstage liegen hinter uns. Es gab viele Weltrekorde, bei einigen davon bleibt der bittere Beigeschmack des Dopings. Insbesondere beim Schwimmen und auch die plötzliche Übermacht Jamaikas bei den Sprintstrecken in der Leichtathletik lassen Fragen offen. Einen sehr interessanten Artikel zum Thema Doping findet man noch hier.

Trotzdem konnten wir die 2 Tage nach den Spielen noch zu einigen Sightseeing Touren nutzen. Wir besichtigten den Platz des Himmlischen Friedens, die Verbotene Stadt, die Hutongs und die Grosse Mauer. Zu den letzten Tagen der Spiele und den Tagen danach noch ein paar Fotos.

15
August
2008
05:08
Kategorie:

Ab heute gehts nun auch im National Stadium bei der Leichtathletik los. Es wurde viel vorbereitet und getestet in den letzten Tagen. Auch das Stadion hat sich seit der Eröffnungsfeier wieder in ein richtiges Leichtathletikstadion verwandelt. Es beginnen nun also die stressigen Tage mit langen Arbeitszeiten und teilweise wenig Schlaf.

Das Stadion ca. 36 Stunden nach der Eröffnng...... 60 Stunden ...... 84 Stunden ...... 112 Stunden ...... 136 Stunden und Wettkampftag 1...... und die olympische Flamme brennt nun seit mehr als 6 TagenEin sonniger(!) Blick auf Schwimmstadion, welch Wunder.Blick aus dem Inneren des Vogelnests

9
August
2008
17:08
Kategorie:

Seit gestern sind die 29. Olympischen Spiele nun eröffnet. Da wir gestern noch im Olympiastadion arbeiten mussten und auch noch das Glück hatten während der Eröffnungsfeier dort bleiben zu dürfen, haben wir uns es nicht entgehen lassen diese Gelegenheit zum Zuschauen zu nutzen. Der Showteil am Anfang war wirklich sehr beeindruckend. Man muss schon sagen, das die Chinesen es echt gut drauf haben, Menschenmassen zu koordinieren, in dem Fall war es mal mit positivem und unterhaltsamen Charakter. Negativ fiel eigentlich nur auf, dass die Fahnen nun unbedingt vom Militär gehisst werden mussten. Na ja, da kommt der gute alte Kommunismus halt immer noch durch.

Für viele Kollegen hat der Wettkampfbetrieb nun heute begonnen. Das Olympiastadion ist allerdings noch ein Große Baustelle, was den Innenraum angeht. Heute haben hunderte von Arbeitern teils mit schweren Maschinen angefangen die Bühnenaufbauten der Eröffnungsfeier wieder abzureissen, damit hier bald die Wettkämpfe in der Leichtathletik und die Fussballendspiele ausgetragen werden können. auch für die Kollegen, die im Leichtathletikstadion arbeiten, bleibt noch einiges vorzubereiten.

Die Trommler sind aufmaschiertJetzt gehts gleich losSuper Effekt......und alle auf einmal...Hunderte synchron...Finale......in rotSchwebende Olympische RingeChinesische OperLeuchtende Menschen......bilden das Olympiastadion nachMassen Kung FuDas Stadion keine 12 Stunden nach der Eröffnng

7
August
2008
17:08
Kategorie:

Nachdem die Lufthansa ihre Streiks beendet hatte, konnten wir dann doch ohne Probleme nach Peking fliegen. Die Ankunft und Abfertigung auf dem Flughafen Peking erfolgte überraschend zügig. Am Ankunftstag musste nicht mehr gearbeitet werden und es konnte sich etwas augeruht werden.

Der Jetlag schlug dann am ersten Tag nur leicht zu und die etwas verfrühte Aufstehzeit wurde gleich zum Joggen genutzt. Man trifft schon eigenartige Gestalten morgens beim Frühsport in China. Die einen hauen sich permanent mit den Händen auf den Kopf, andere gehen rückwärts, wieder andere machen ihr morgentliches Tai Chi, eine Mutter animiert ihr Baby durch Pfeiffen zum Pinkeln am Strassenrand und wieder andere schubbern sich an oder schlagen Bäume(n). In Deutschland würde man sich schon sehr wundern über solche morgentlichen Gepflogenheiten, aber läuft das alles in morgentlicher Ruhe und Selbstverständlichkeit ab. Und es stört im Prinzip auch den gemeinen Mitteleuropäer beim Frühsport nicht. ;-)

Nach einem ersten ruhigen Arbeitstag und ersten Eindrücken vom nun fertigen Olympiastadion, wurde das Stadion heute wegen einer letzten Sicherheitsinspektion noch mal gesperrt. Dies verschuf uns die Zeit ein wenig in die Sehenswürdigkeiten Pekings einzutauchen. Da einige Kollegen zum Strassenradvenue etwas ausserhalb von Peking fahren mussten, der an der Grossen Mauer liegt, nutzen wir die Gelegheit und fuhren mit. Wir mussten leider feststellen, dass der erste grosse Eingang zur Mauer innerhalb der Absperrzone des Ziels liegt und seit heute ohne entsprechende Akkreditierung nicht mehr zu betreten war. So fuhren wir etwa 20km weiter zu einem weiteren Zugang zur Mauer. Doch leider war auch dieser geschlossen, da dort die Vorbereitungen zum Vorbeitragen der Olypmischen Fackel im vollen Gange waren. Ausserdem war die Sicht so schlecht, dass man die Mauer nur schemenhaft erkennen konnte. So mussten wir leider nach Peking zurückkehren, ohne viel von der Mauer gesehen zu haben. Das Alternativprogramm bestand aus der Besichtigung des Lama Tempel in Peking und einem anschliessenden Essen in einem chinesichen Restaurant, dass eher von Einheimischen besucht wird.

Morgen nun werden die 29. Olympischen Spiele in Peking eröffnet. Es soll ein riesen Spektakel werden. Bilder und Erzählungen von Kollegen, die die Proben mitverfolgen konnten, und auch einige eigene Eindrücke von Fragmenten, die sich in den Katakomben des Stadions befinden, lassen nur erahnen, was da morgen der Welt geboten werden wird. Man sollte sich zumindest den Showteil anschauen.

Stadion vor der Eröffnungsfeier innenGanz besondere Trommeln für die Eröffnungsfeier. Wer wissen will, was es damit auf sich hat, sollte sich die Eröffnunsfeier anschauenEin Blick auf das Vogelnest am Tag von aussenDie Grosse Mauer geschlossen und im DunstLeider war wirklich nicht mehr zu sehenAls Alternativprogramm wurde......der Lama Tempel besichtigt.Lama tempel1m Fahrradladen in Peking

16
Juni
2008
19:06
Kategorie:

Nun ist die Sommersaison schon wieder im vollen Gange. Nach Hengelo und Götzis Ende Mai/Anfang Juni ging es letzte Woche nach Ostrava. Und hier gab es dann doch gleich 2 Weltrekorde, beim Stundenlauf der Frauen und etwas überraschend bei den 110m Hürden der Männer. Das hat man bei kleineren Meetings nicht so oft.

Beim Abbauen gab es dann noch einen kleinen Kabelbrand im Elektroraum des Stadions, der viel Rauch verursachte aber letztlich wohl nicht all zu gross war. Da unser Gabelstaplerfahrer aber erstmal der Feuerwehr helfen musste, durften wir dann mit dem Einladen warten, bis die roten Autos mit dem Blaulicht wieder weg waren.

Klo mit Netzwerk-PatchschrankDie Kollegen vom Timing, immer gut drauf ;-)......und immer für einen Spass zu haben (Bild zeigt eine Zielkameraaufnahme vom Kamerawagen auf der Laufbahn)Beim Abbauen und Einladen gabs dann ein Feuer im Stadion und die Feuerwehr rückte an......da mussten wir schnell unsere Kisten beiseite räumen. Das Feuer war allerdings nicht all zu gross und es reichten Handfeuerlöscher zum Löschen.

2
Juni
2008
21:06
Kategorie:

Neue Homepage Seraina MischolVEB blogbetrieb hat mal wieder bei einem Webseitenlaunch mitgeholfen. So wurde am 01. Juni 2008 die neue Homepage von Seraina Mischol (Athletin des Langlauf-Nationalteams Schweiz) online gestellt. VEB blogbetrieb konnte bei einigen neuen interessanten Features, technischen Detaillösungen und beim Layout mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Idee und die Inhalte kommen natürlich von der Besitzerin. ;-)

Es wird natürlich immer noch fleißig weiter an einigen Details und Inhalten gearbeitet und es ist noch nicht alles 100%ig fertig. Einfach mal anschauen! :-)

20
April
2008
22:04
Kategorie:

Peking wirft seine Schatten voraus. Der Winter ist noch gar nicht so lange her und schon gehts mit großen Schritten Richtung Sommer. Dieses Jahr ist ja bekanntlich wieder Olympiajahr. Das heißt es gibt viel vorzubereiten und zu Testen. Ich habe mal wieder das Vergnügen, und werde es wohl auch bei den Olympischen Spielen haben, neben der Leichtathletik auch Marathon und Walk zu machen. Dazu gab es jetzt MItte April schon einen Test.
Dieses mal bleiben wir im Gegensatz zu Athen aber im Olympiastadion. Im Vergleich zu Athen sind die Vorbereitungen hier viel weiter. Das Stadion und die meisten anderen Wettkampfstätten sind bereits fertiggestellt und befinden sich im Testbetrieb. Manches läuft noch chaotisch und chinesich ab, aber im Großen und Ganzen kriegen die Chinesen das wohl ganz gut hin.
In Peking war das Wetter schon recht frühlingshaft und man konnte die kurzen Hosen und T-Shirts endlich rausholen. Allerdings herrscht hier ein ziemlicher Smog und man kann eigentlich nie den blauen Himmel sehen und alles verschwindet hinter einem Smogschleier. Zu den Spielen sollen dann ja Maßnahmen im Verkehr und das Abschalten von ganzen Industriegebieten dazu führen, dass die Luft etwas besser wird. Wir werden sehen. :-)

Das Vogelnest bei Nacht. Das Olympiastadion ist ein imposanter Bau, der sich von außen in diesem Geflecht zeigt und innen hauptsächlich in schwarz und rot gehalten ist.Das Olympiastadion von innen.Und so wird in China ein Olympiastadion gereinigt. Mit dem Schlauch wird die Laufbahn naß machen und dann mit Handbürsten schrubben und mit Wischlappen trockenwischenUnser Arbeitsraum noch etwas im ChaosBlue bubbles. Die Außenhaut des Aquatic Center, die nachts schön blau leuchtet.So siehts dann im Ganzen aus. Es befindet sich gegenüber vom Olympiastadion und hier finden alle möglichen Wassersportarten statt.Die Magistrale auf dem olympischen Gelände. Hier durften die Geher ihre Runden drehen.Gibts hier Bonbons, wo einem der Zahn tropft?Alles mit dem Fahrrad!

29
März
2008
22:03
Kategorie:

Die Produktion geht weiter auf einem Mac!Es ist nun endlich soweit. Das neue Macbook Pro ist das! Seit Ende März bin ich nun Besitzer dieses schönen Notebooks mit dem Apfel drauf. VEB blogbetrieb wird also ab sofort auf Mac OS X erstellt. Somit wurde der Windowswelt halbwegs entsagt. Na gut nicht ganz, denn via Bootcamp läßt sich Windows ja auch auf dem Mac starten und ganz ohne gehts dann doch nicht, da einige Programme noch nicht für Mac OS X verfügbar sind :-( .

Kann allen nur empfehlen auch auf Mac zu wechseln, ist alles viel schöner und meistens auch einfacher. ;-)

Grüße an alle Apple Fans!!

24
Februar
2008
15:02
Kategorie:
Quicktime Video (3 MB)

Bei Temperaturen um 10°C und größtenteils Sonnenschein konnte man in Falun denken, es ist Ende März und die Wintersaison ist schon zu Ende. Leider ist das natürlich nicht so. Es geht ja noch ein paar Etappen weiter. Aber einige haben schon Ostereier gesucht. :-)

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