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25
März
2007
22:03
Kategorie:

Kehraus - der Renndirektor harkt persönlich die letzten 100mMit Falun haben wir nun unsere letzte Station der Wintersaison im Skilanglauf 06/07 erreicht. Auch wettermäßig ist der Winter vorbei, denn wir hatten beim abschliessenden Staffelrennen bis zu 15°C im Schatten (in der Sonne über 20°C). Man konnte sich wirklich fast im T-Shirt draussen hinstellen und die Rennen anschauen und den Frühling geniessen.

Eine lange Saison ist vorbei und alle freuen sich auf ein paar erholsame, arbeitsfreie Wochen zu Hause oder im Urlaub. Die Saison ist hier gestern auch noch mit einer kleinen Party ausgeklungen und einige Athleten haben sich ziemlich weggebeamt. Naja es war eh nur noch Staffel heute und es ging um nix mehr.

Das Langlaufteam hat die Saison und den letzten Tag bei einem guten Essen ausklingen lassen. Dabei waren auch 4 Jungs vom russischen Team und es war ein sehr amüsanter Abend.

Jetzt heisst es nur 1400 km nach Hause zufahren und ein paar wohlverdiente Wochen Urlaub zu machen.

HelicoptershowLanglauf im FrühlingTöle in Trainingsanzug

PS: Der nächste Winter kommt bestimmt!! :-)

21
März
2007
23:03
Kategorie:

Von Oslo ging wieder zurück nach Stockholm, wo wir vor ein paar Tagen ja schon mal waren, als wir mit der Fähre aus Finnland gekommen sind. Hier fand der Royal Palace Sprint statt, ein Sprint rund um den Palast des schwedischen Königs. Leider war Stockholm hinsichtlich der Weltcups der absolute Tiefpunkt der Saison. Trotzdem das OK versprochen hatte, alles besser vorzubereiten als bei den letzten Malen, aber es war alles wieder sehr amateurhaft. Als Datenraum diente uns wieder mal eine entkernte Würstchenbude, wie schon desöfteren in Schweden.

Zu allem Übel kam es dann noch zum Supergau, denn kurz vor den Rennen wurde irgendwo, wir wissen leider nicht was es war, etwas angeschaltet, was ein grosses elektrisches Feld erzeugte und somit unser Transpondersystem lamlegte, welches wir für die Zeitnahme nutzen. Transponder sind wichtig, damit man neben den Zeiten auch die richtige Reihenfolge im Ziel bekommt. Somit mußten wir alles manuell machen, was beim Sprint, der als Wettkampf und auch in der zeitlichen Abfolge des Wettkampfgeschehens sehr schenll ist und es ständig enge Entscheidungen gibt, kein Spass ist. Es war Stress pur!!!

Heisse Würstchen Platz in der Innenstadt von Stockholm nahe des Königspalastes Der Königspalast mit Sprintstrecke

18
März
2007
16:03
Kategorie:

Die Schanze am HolmenkollenIn Oslo war es dann wieder soweit, hier finden grundsätzlich die langweiligsten Rennen der Saison statt. 30 km Damen und 50 km Herren im Einzelstart, wobei die schnellsten Damen etwa 1 h 15 min und die Herren ca. 2 h 15 min brauchen. Die Langsamsten brauchen 15-30 Minuten länger. Allerdings stehen die Norweger auf diese Art von Rennen. Die längste Runde im Weltcup führt über 16,7 km durch den Wald am Holmenkollen und hier reisen viele verrückte Langlauffans teilweise schon 2 Tage vor dem Rennen an, um egal bei welcher Temperatur an der Strecke zu zelten. Es werden einfach ein paar Bäume umgelegt und zu Brennholz gemacht um in einem der zahlreichen Lagerfeuer zu enden. Außerdem fließen natürlich Unmengen von Alkohol und man trifft eigentlich nur völlig zugedröhnte Norweger im Wald.

Gleichzeitig zu den Langläufern haben sich in Oslo auch wieder die Nordisch Kombinierten und Skispringer eingefunden. Allerdings spielt der Wind hier in Oslo nicht mit, sodass die Springen der bei NK und Skisprung immer wieder verschoben oder abgesagt wurden. Leider hieß das für’s Langlaufteam auch teilweise mitwarten, denn bei NK kommt ja nach den Springen immer noch der Langlaufpart. Wintersport kann so langweilig sein!!!

14
März
2007
17:03
Kategorie:

Die Kirche, um die es gingAm Sonntag nach Beendigung der Rennen in Lahti ging es dann gleich noch weiter Richtung Turku, von wo die Fähre nach Stockholm (SWE) ging. Leider hatte mich in Lahti eine Erkältung erwischt und Sonntag und Montag wurde diese auch teilweise noch durch leichtes Fieber begleitet. Naja Montag war nur Fahren von Stockholm nach Drammen (ca. 50 km westlich von Oslo) angesagt. In Drammen kamen wir am frühen Nachmittag an und dann stand erstmal etwas Erholung auf dem Programm.
Heute war nun der Stadtsprint in Drammen. Interessanterweise geht dieser Sprint um ein Kirche. Zum ersten mal in der Geschichte dieses Sprints wurde die zweite Mannschaftsführersitzung (nur für die Teams, deren Athleten sich für die Finalrunde qualifiziert haben) in der Blick von Start ausHochzeitskapelle der Kirche abgehalten. Sozusagen die letzte Ölung vor den Finals. Ich musste da glücklicherweise nicht hin. ;-)
Traditionell ist es eine sehr gut besuchte Veranstaltung, bei der es eine auffällig erhöhte Anzahl von norwegischen Startern in den Finalrunden gibt. Halt ein Heimspiel. In Skandinavien, besonders aber in Norwegen, sind die Leute halt langlaufverrückt. Für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr. :-)
Nach getaner Arbeit gings heute dann noch weiter nach Oslo.

10
März
2007
19:03
Kategorie:

Nach der WM in Sapporo gab’s nur einen eintägigen Aufenthalt zu Hause, wo man es gerade mal gecshafft hat seine Wäsche zu waschen. Dann ging’s mit dem Flieger gleich wieder weiter nach Skandinavien. Zunächst nach Lahti in Finnland (liegt ca. 100 km nördlich von Helsinki). Hier trafen sich alle drei nordischen Sportarten schon wieder. Es ging eigentlich sehr beschauliche zu. Das Wichtigste ist eigentlich, dass der Winter in Skandinavien genau so ist wie in Mitteleuropa, nämlich keiner! Es war eher warm, trüb und manchmal regnerisch. Allerdings ist Lahti im Winter auch eine der “graue” Stadt.

3
März
2007
11:03
Kategorie:

So langsam nähert sich die WM ihrem Ende. Wie bei WM’s so üblich, hatten wir wieder unsere kleine betriebsinterne WM-Party, diesmal ein Sushi-Essen. Es gab fast nur rohen aber frischen Fisch aller Art, Garnelen oder Muscheln zu essen. Aber ich hätte nie gedacht, dass das so gut schmecken kann. Gut, einige Sachen muß man dann doch nicht nochmal essen.

An einem weiteren Abend gings noch zum Bowling. Da wir auf eine freie Bahn warten mussten, suchten wir uns eine Möglichkeit, wo wir vorher noch ein Bierchen trinken konnten. Die einzige Möglichkeit war ein Karaokeetablissement. Hier konnte man sich ein Separé mit entsprechende Karaokemaschine mieten. Da wurde zum Bierchen halt noch geträllert.

Die Wettkämpfe gehen langsam zu Ende und am Montag gehts dann endlich wieder zurück nach Deutschland. Der Aufenthalt zu Hause wird aber nicht lang sein, denn es geht weiter im Weltcup nach Skandinavien.
[...Bilder...]